Angehörigenberatung

Süchtige Menschen sind krank, dabei handelt es sich jedoch um eine völlig andere Art von Krankheit als zum Beispiel bei einer Blinddarmentzündung, einem Beinbruch oder einer Grippe. Wer eine Sucht entwickelt, hat sich häufig bereits in vielen Bereichen seines Erlebens und Verhaltens verändert, bevor bei einer medizinischen Untersuchung auf der körperlichen Ebene krankhafte Befunde festgestellt werden können. Das stellen am ehesten Angehörige und Freunde fest. Viele Ehepartner sagen z. B.: „Das ist nicht mehr der Mensch, den ich einmal geheiratet habe.“

Auf jeden Alkoholkranken kommen ungefähr 4-5 Angehörige, die unter den Folgen der Sucht leiden. Was für den Suchtkranken das Suchtmittel bedeutet, ist für Angehörige der suchtkranke Partner oder die Partnerin: Irgendwann dreht sich ihr ganzes Denken, Fühlen und Handeln um den suchtkranken Menschen. Die Abhängigkeit verändert auch das Leben der Familienangehörigen, Partner und Freunde.


Hier finden Angehörige Hilfe:

Fachlich qualifizierte Unterstützung erhalten Sie in Suchtberatungsstellen. Diese sind nicht nur für die Suchtkranken da, sondern ebenso für Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Weder ein Krankenschein noch eine Überweisung ist nötig.

Angehörige können sich entweder telefonisch an uns wenden 07131 964451 oder sie kommen in die offene Sprechstunde.

Kontakt

Telefon: 07131 9644 51