Suchtprävention

Einer Sucht zuvor kommen - aktiv werden, bevor Menschen Abhängigkeiten entwickeln.

Informieren - diskutieren - sich auseinander setzen - ernstnehmen - Alternativen üben

1. Information / Aufklärung

  • Suchtentwicklung
  • Konsummuster
  • Konsummotive
  • Wege in die Abhängigkeit und Wege aus der Abhängigkeit

2. Förderung von Lebenskompetenz

  • "Kinder stark machen"
  • Stärkung der Schutzfaktoren wie Konfliktfähigkeit, Frustrationstolerenz, Selbstwertgefühl, Beziehungsfähigkeit...
  • Alternativen suchen und erfahren, ausprobieren

Wir unerscheiden zwischen "universeller Prävention", "selektiver Prävention" und "indizierter Prävention":

Universelle Prävention richtet sich an die gesamte Bevölkerung eines Landes, eines Landkreises, einer Stadt oder auch an Mitarbeiter eines Betriebes oder an Schüler einer Schule oder Schulklasse.

Selektive Prävention richtet sich an Gruppen oder Personen, die auf Grund bestimmter bekannter Bedingungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, später Suchtprobleme zu entwickeln (z. B. Kinder suchtkranker Eltern, Jugendliche mit verminderten Zukunftschancen wie Schulabbrecher...)

Indizierte Prävention richtet sich an gefährdete Einzelpersonen, die aufgrund ihrer bereits vorhandenen problematischen Verhaltensweisen (z.B. multiples Risikoverhalten oder riskanter Konsum) gefährdet sind, eine spätere Abhängigkeit zu entwickeln.

Die Angebote der Suchtprävention Heilbronn e.V. richten sich an

  • Schulen
  • Jugendliche in kirchlicher, verbandlicher oder offener Jugendarbeit
  • Auszubildende in Betrieben
  • Multiplikatoren aller Art

Gesprächsangebote für

  • Jugendliche bei problematischem Konsum
  • Eltern und Angehörige, Freundin/Freund
  • LehrerInnen
    wenn wahrgenommen wird - es gibt (vielleicht) ein Zuviel.